Sophie und Ina für ein knappes Jahr zum Work&Travel in Neuseeland!

Mittwoch, 21. Januar 2015

Milford Sound

Hallo, Kia Ora, Bonjour und welcooome to our new Blog!

Nachdem wir in Queenstown (im Backpackerslang auch gern "Queensie" genannt) angekommen sind, gab in unserem Hostel erst einmal falschen Feueralarm. Aber der Schreck war schnell vergessen, denn am nächsten Tag wollten wir unseren Tagesausflug zum Milford Sound machen. Viel zu früh (7:20 Uhr) ging es mit dem Kiwi Bus auf die Piste und wir fuhren über 300km und vier Stunden. Leider hatten wir mit Nebel und Regen nicht gerade das beste Wetter, aber bei nur 50 Sonnentagen im Jahr ist das nicht verwunderlich. Nach langer Reise auf der laut National Geographic schönsten Straße der Welt sind wir dann am Sound angekommen, der eigentlich ein Fjord ist (der Unterschied besteht darin, dass der Sound ein ehemaliges Flussbett ist und der Fjord ein von Gletschern geschaffenes Tal, das vom Meer erobert wurde).
Es war eine Bootstour geplant und genau als wir an Bord gingen, klärte es etwas auf und wir sahen etwas mehr :) Es war wirklich eindrucksvoll!  Und dann sahen wir sogar ein paar Defline, die wirklich nur seeehr selten da sind!  Und Robben :D
Nach zwei Stunden ging es dann auch wieder solide 4 Stunden zurück nach Queenstown.

Hier ist es auch super schön,  nur viel kleiner als wir uns das vorgestellt haben. Langsam wird das Wetter aber wieder besser und wir genossen den Tag heute ganz entspannt in der Stadt :)

Viele liebe grüße,

Wir ♥

Dienstag, 20. Januar 2015

die Westküste

Hallo ihr Lieben
In letzter Zeit haben wir viel mit Reisen verbracht und waren an einigen Orten nicht mehr als 2-3 Tage. In der Zeit hatten wir leider weniger Zeit, euch hier zu bloggen, dafür könnt ihr euch jetzt über eine Menge schöner Bilder freuen!
Die Westküstenstraße der Südinsel ist nach dem Lonely Planet die schönste Küstenstraße der Welt. Wie Ina und ich finden zurecht!  Von Westport ging es dann erstmal nach Greymouth. Auf dem Weg dorthin legten wir einen Stop am Cape Foulwind ein. Dort sind wir dann einen kleinen Walk an der Küste entlang zu kleinen abgelegenen Stränden gelaufen, die wirklich wunderschön waren! Der nächste Zwischenstop in Richtung Grymouth war dann Punakaiki. Dort befinden sich nämlich die berühmten Pancake Rocks, zu denen wir auch noch einen kleinen Walk machen mussten. Die Pancake Rocks bekamen ihren Namen wegen seiner seltsamen Felsformation - als wären hunderte von Pfannkuchen übereinander gestapelt worden. Wirklich cool anzusehen und bewundernswert,  was die Natur so schaffen kann :D
In Greymouth angekommen legten wir einen kleinen Übernachtunghalt ein, den wir dann zusammen mit den anderen aus unserem Bus für eine kleine Mottoparty nutzen. Das Motto war jetzt weniger berauschend ( Arche Noah..... und ja, wir mussten uns als Tiere verkleiden! ) und durch die lange Zeit im Bus und bei den Walks gingen wir dann auch relativ früh schlafen.
Am nächsten Tag ging es früh am Morgen auf den Weg zum Franz Joseph Gletscher. Auf dem Weg haben wir dann nochmal gefühlte hundert Tracks zurückgelegt ( die Westküste ist einfach zu schön,  als das man die Tracks nicht läuft!  Und das selbst für uns eher lauffauleren Menschen :D ). Eigentlich wollten wir mit einem Helikopter auf den Franz Joseph Gletscher fliegen und dann von dort oben den Gletscher erkunden,  nur leider machte uns das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung.  Der eigentliche Termin wurde gecancelt, weshalb wir uns dann für einen weiteren Tag am Franz Joseph Gletscher entschieden haben. Aber auch an diesem Tag wurde der Flug wetterbedingt gestrichen, sodass wir auch an diesem Tag nicht auf den Gletscher konnten. Damit der Tag nicht vollkommen sinnlos blieb, haben wir uns dann für einen kleinen Walk zu einem Tunnel aufgemacht,  in dem es Glühwürmchen geben sollte. Der Tunnel selber war ziemlich dunkel (genau genommen konnte man gar nichts sehen - ein Hoch auf das 21. Jahrhundert und die Taschenlampenapp auf dem Handy! ) und knöchelhoch mit Wasser vollgelaufen. Trotzdem trauten wir uns rein und irgendwann konnte ich sogar vereinzelt Glühwürmchen sehen. Man konnte zwar noch ein Stück weiter in den Tunnel laufen,  aber das war uns dann doch Abenteuer genug und so kehrten wir um.
Am nächsten Tag ging es dann nach Wanaka. Wanaka ist eine wirklich süße aber teure Stadt, die von einigen Bergen und dem Lake Wanaka umgeben ist. So teuer ist sie, weil zur Winterzeit die ganzen Berge voller Schnee sind und Wanaka dann zu einem Hotspot der Ski und Snowboardfahrer wird.  Weil wir ja in letzter Zeit nicht genug Walks gelaufen sind (.......) , haben wir uns entschieden,  einen Bergweg hochzulaufen um Wanaka von oben betrachten zu können ( Also ich kann euch sagen, ich werde in meinem Leben NIE WIEDER einen Berg hochlaufen!). Wir verbrachten noch einige Tage in Wanaka und traten dann vorgestern die Reise nach Queenstown an. Queenstown ist nach langer Zeit mal wieder einer der größeren Städte Neuseelands ( aber immer noch ein Witz im Vergleich zu anderen Großstädten dieser Welt ). Queenstown ist vorallem bei jüngeren Leuten beliebt und gilt als Neuseelands Partystadt schlechthin. Bis jetzt hatten wir noch nicht das Vergnügen gehabt,  das auszutesten, denn gestern ging es erstmal zum Milford Sound ( davon wird Ina euch noch berichten,  der Blog hier wird sonst noch zu riesig! ).

Ganz ganz viele liebe Grüße aus Neuseeland! ♥
Sophie und Ina


Donnerstag, 8. Januar 2015

Westport

Na ihr Lieben,

nachdem wir Nelson gestern wie geplant verlassen haben,  machten wir uns mit unserem neuen selbstgemachten Elefantenarmband und dem KiwiBus auf den Weg nach Westport. Mitten auf der Strecke liegt der Nelson Lakes National Park, ein wunderschöner klarer Bergsee. Es sah dort aus, wie auf einer Portkarte und man konnte gar nicht fassen, wirklich dort zu sein! :D ein paar sind auch reingesprungen, aber das war uns dann doch zu kalt.

Nach einem ganzen Tag im Bus war uns eigentlich nach einem entspannten Abend,  aber spontan haben wir uns dann doch - haltet euch fest- für Surfunterricht entschieden,  vor allem, weil die Wellen genau richtig gewesen sein sollten. Also kein langes Einrichten im neuen Zimmer, sondern gleich den Neoprenanzug schnappen und ab in den Van und los zum Strand. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und ein paar Trockenübungen im Sand gings dann auch schon ins Meer (übrigens ein wunderschöner Stand!) Das Ziel war vorerst, im liegen mit aufgestützten Ellenbogen bis zum Ende zu surfen, was auch erstaunlich gut klappte! Das machten wir dann eine Weile, bis uns unser Surflehrer aus dem Wasser gewunken hat um uns den nächsten Schritt zu erklären: Das Aufstehen. Wir stürzten uns wieder in die Wellen und versuchten es trotz literweise Wasser in Augen, Nase und Ohren, häufigem Runterfallen und unter-Wasser-sein. Sophie hat es auch wirklich zwei Mal geschafft, sich hinzustellen!  :D ich hab nur gekniet, abef auch das war wirklich toll! Müsste man sich nicht nach jedem Ritt durch Wellen und Strömung mit Surfboard unterm Arm zurück kämpfen, wäre es perfekt. Uns hat es auf jeden Fall super gefallen und es ist gar nicht sooo schwer, aber anstrengend :) wir hatten wirklich tolle Wellen und wunderbares Wetter.

Morgen geht's dann inklusive Muskelkater weiter, wir halten euch up to date!

Liebe grüße von uns an alle
♥♥♥

Mittwoch, 7. Januar 2015

Nelson

Soo ihr Lieben,
es wird solangsam wieder Zeit für einen neuen Blogeintrag:
Nachdem wir uns entschieden haben,  Silvester nicht in Takaka zu verbringen, sind wir dann mit dem Bus am 31.12. nach Nelson gefahren. Zum Glück haben wir so kurzfristig noch die wahrscheinlich letzten zwei freien Betten in Nelson ergattern können.  Obwohl Nelson die sonnigste Stadt Neuseelands ist, hat es gleich bei unserer Ankunft heftig geregnet. Unglücklicherweise mussten wir noch einkaufen gehen und waren im Hostel angekommen klatschnass. Und das ausgerechnet an Silvester.  Doch Wunder passieren immer wieder und so war eine Stunde später der Himmel hellblau und keine Wolke mehr zu sehen. Bevor es dann zu einem kleinen Openair-Konzert  in der Stadt ging,  freundeten wir uns mit 3 Belgierinnen, einem Deutschen und einem Israeli an. Als Gruppe zogen wir dann los und kamen gerade noch rechtzeitig zum Jahreswechsel an der Bühne an. Das Feuerwerk war nicht besonders riesig, aber besser als nichts   :D nach dem Feuerwerk sind wir dann in eine kleine aber angesagte Bar in Nelson gegangen,  wo wir dann ein paar Jungs aus Auckland wiedergetroffen haben.  Das witzige war, dass sie zur selben Zeit wie wir in Blenheim auf einem Vineyard gearbeitet haben und das mit einem Teil unserer alten Mitbewohner. Und obwohl Blenheim so klein ist, sind wir uns erst in Nelson über den Weg gelaufen.  Mit denen wurde Silvester dann noch richtig lustig ( und das obwohl Ina ihr GinTonic vor ihrer Nase geklaut worden war! ). Die letzten Tage verbrachten wir dann damit,  uns Nelson anzugucken. Ina und ich sind ganz verliebt in diese Stadt,  es gibt hier einem wunderschönen Strand, tollen Shoppingstraßen und -haltet euch fest- ein Starbucks! Nach 6 wöchigem Entzug in Blenheim war das eine echte Offenbarung!  Aber natürlich sind auch sie kleinen Lädchen hier super schön, sodass man wird regelrecht zum Kaufen animiert wird ( wir können also quasi gar nichts dafür ).
Morgen geht es dann nach 8 Tagen Nelson nach Westport zum Surfen - wer uns kennt, weiß,  dass das ein riesen Erlebnis werden kann :D davon werden wir euch aber natürlich noch haarklein berichten!
Alles Liebe
Sophie und Ina